Herzlich Willkommen in Nickenich!

Herzlich Willkommen in Nickenich!

Naturschutz und Geschichte vereinen sich in Nickenich, einer der ältesten Siedlungen im Rhein-Eifel-Gebiet am Rand des Naturschutzgebietes „Laacher See“. Vor über 2.000 Jahren siedelten hier Kelten und Römer, wie zahlreiche archäologische Funde belegen.

Heute präsentiert sich Nickenich als moderne Wohngemeinde mit hoher Lebensqualität, eingebettet in das jüngste Vulkangebiet Deutschlands. Vor 13.000 Jahren hinterließ ein gewaltiger Vulkanausbruch eine einzigartige Landschaft, die durch die imposante Eppelsbergwand zugänglich ist – ein faszinierendes Zeugnis der vulkanischen Aktivität.

Umgeben von den größten Waldflächen des Rheinlandes um den Laacher See, bietet Nickenich ein gut ausgebautes Wanderwegenetz für Besucher und Einheimische. Die Nähe zu den Autobahnen A61 sowie den Bundesstraßen B9 und B256 macht die Gemeinde verkehrsgünstig erreichbar und bietet schöne Wohnlagen mit einer ausgezeichneten Infrastruktur.

Schwarzes Brett

Probealarm der Sirenen

Liebe Bürgerinnen und Bürger

Im vergangenen Jahr wurden in der Verbandsgemeinde Pellenz digitale Sirenen zur Warnung der Bevölkerung errichtet. Seitdem mussten weitere Arbeiten zur Stromversorgung sowie zur Auslösung der Sirenen erfolgen, die nun weitestgehend abgeschlossen sind.

Um die tatsächliche Funktionsfähigkeit der Sirenen zu testen, soll eine Probelauf durchgeführt werden. Nach dem aktuellen stand der Planungen, ist der Probealarm für Donnerstag 9. Juli in der zeit von 10 bis 11 Uhr geplant. Sollte der Testlauf mit Problemen verbunden sein, könnten weitere Durchläufe folgen.

Ob die Sirenen ordnungsgemäß auslösen, wird von der Verbandsgemeinde überwacht. Rückmeldungen aus der Bevölkerung, falls eine Sirene stumm bleiben sollte, sind daher nicht erforderlich.

Die neuen Sirenen können die Bevölkerung in Form von Warntönen und mit einer sich anschließenden Sprachdurchsage warnen. Dadurch können sie flexibel eingesetzt werden, um vor unterschiedlichen Szenarien wie extremen Wetterlagen, Bränden oder anderen Katastrophen zu warnen.

Sobald die Probealarme erfolgreich absolviert wurden, erfolgen weitere Informationen zu den Warntönen und Durchsagen.

Öffnungszeiten des Gemeindebüros in den Sommerferien

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

bitte beachten Sie, dass unser Büro bis nach den Sommerferien donnerstags nur vormittags besetzt ist. Die Sprechstunde findet aber wie gewohnt statt.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Schließung des Spiegelsaals während der Sommerferien

Liebe Bürgerinnen und Bürger,
 
Bitte beachten Sie, dass der Spiegelsaal während der Sommerferien geschlossen ist und nicht genutzt werden kann.

Jahresplaner 2026

Liebe Bürgerinnen und Bürger,

der “ Jahresplaner 2026″ steht Ihnen unter folgendem Link als PDF zur Verfügung: Jahresplaner 2026

Dort finden Sie angemeldete Veranstaltungen und Termine in unserer Ortsgemeinde für das Jahr 2026.

Änderungen sind möglich und werden ebenfalls hier auf dem Schwarzen Brett bekannt gegeben.

Rathaus

Informieren Sie sich über die Ortsgeschichte, Ratsmitglieder, Bebauungspläne und vieles mehr.

Essen & Trinken

Unsere Gastronomiebetriebe verwöhnen Sie gerne.

Sehenswertes

Egal ob Kultur, Natur oder Erholung – Nickenich hat viel zu bieten. Informieren Sie sich hier und planen Sie Ihren Besuch!

Belegungspläne

Belegungskalender für Sporthalle, Spiegelsaal, Vereinsräume sowie Sportplatz.

Abfallkalender

Hier finden Sie die aktuellen Abfallkalender 2026

ÖPNV

Informieren Sie sich über die öffentlichen Verkehrsnetze in und um Nickenich.

Antrag zur Benutzung der Grillhütte

Hier finden Sie den Antrag sowie die Benutzungsordnung für die Grillhütte der Ortsgemeinde Nickenich.

Aktuelle Veranstaltungen

Bürger-Information zum Thema „Grundsteuer: Anzeigepflicht bei Änderungen“

Zu Gast bei Freunden – Französisches Savoir-Vivre bei Fahrt in die Partnerschaft Montfort l‘ Amaury erlebt – wie bereits seit 52 Jahren

Wer glaubt, dass die inzwischen seit 52 Jahren bestehende Partnerschaft zwischen Nickenich und dem malerischen Städtchen Montfort l‘Amaury im Département Yvelines westlich von Paris in die Jahre gekommen sei, der konnte sich bei der 4tägigen Busreise, die der Freundeskreis Nickenich-Montfort l’Amaury vom 14.05.2026 bis 17.05.2026 mit Unterstützung der Ortsgemeinde Nickenich angeboten hatte, vom Gegenteil überzeugen.

27 Personen, darunter auch je ein Ehepaar aus Plaidt und Saffig sowie eine Dame aus Plaidt, erlebten während des Aufenthalts die herzliche Gastfreundschaft – schließlich waren alle in französischen Familien untergebracht – sowie das französische Savoir-Vivre par Excellence.

Nach einem musikalischen Empfang auf dem „Place de Nickenich“, der traditionell durch den örtlichen Musikverein „Harmonie de Montfort“ gestaltet wird, wurde die Gruppe im   Saal „Boléro“ durch einige der frisch gewählten Gemeinderatsmitglieder als auch dem neuen Vorsitzenden des dortigen Freundeskreises begrüßt, und Ortsbürgermeister Detlev Leersch sowie die Freundeskreisvorsitzende Birgit Müller-Leersch überreichten zur Freude aller die Gastgeschenke in flüssiger Form sowie eine mit den Wappen der beiden Gemeinden zum Unikat gewordenen Gartenbank aus Akazienholz, auf der man sogleich Platz nahm.

Zum großen Bedauern aller wurde die Nachricht aufgenommen, dass der langjährige und bei der diesjährigen Kommunalwahl wiedergewählte Bürgermeister, Hervé Planchenault, krankheitsbedingt leider nicht am Programm teilnehmen könne. Genesungswünsche in Form einer liebevollen Karte, auf der alle unterschrieben, wurden an ihn weitergeleitet.

Beim abendlichen Arbeitsessen wurden mehrere Projekte erörtert, die die Partnergemeinden in Angriff nehmen werden, so z. B. einen Schüleraustausch, der während der Schulzeiten stattfinden soll, ein Fußballturnier der jüngeren Mannschaften, ein Besuch der französischen Feuerwehr beim Feuerwehrfest 2027 in Nickenich sowie eine „Tour de France“ von Montfort l’Amaury nach Nickenich für einen guten Zweck – letzteres in Anlehnung an den Staffellauf, der 1989 von Nickenich nach Montfort l‘Amaury sehr erfolgreich stattgefunden hatte.

Wie immer hatten unsere französischen Freunde für die Tage ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt. Es fand eine historische Eisenbahnfahrt durch das wunderbare Tal der Eure statt – ratternd und bimmelnd durchquerte die Bahn kleine hübsche Dörfchen mit historischen Kirchen bzw. Kapellen und vorbei an Wiesen und Feldern. Bei herrlichem Wetter konnten alle die Fahrt – zum Teil in offenen Waggons – genießen.

Nach einer kulinarischen Einkehr ging es weiter ins Chocolatrium mit Besichtigung der CLUIZEL-Schokoladenfabrik, einem Workshop, bei dem jeder seine Schokolade kreieren und zum krönenden Abschluss handgemachte Pralinés mit verschiedenen Füllungen kosten konnte – für alle ein Hochgenuss.

Da wie eh und je die Pflege der Freundschaften beim Aufenthalt in den Familien großgeschrieben wird, war das Programm für den nächsten Tag den Gastfamilien überlassen. Viele zog es selbstverständlich nach Paris, um der im neuen Glanz erstrahlenden Kathedrale „Notre Dame de Paris“ einen Besuch abzustatten. Andere besuchten die Kathedrale in Chartres oder das Städtchen St. Germain-en-Laye, von dessen Hügeln man einen großartigen Blick auf die Kulisse von Paris hatte.

Das gemeinsame vorzügliche Abendessen im benachbarten Saint-Léger-en-Yvelines bot ausreichend Gelegenheit, sich über die Erlebnisse der beiden vergangenen Tage auszutauschen.

Der Sonntagmorgen war geprägt durch den traditionellen Gang zum Friedhof, um die Gräber verdienter Gründer und Mitstreiter der Partnerschaft zu besuchen. Natürlich schaute man auch beim Mausoleum der Familie Aznavour vorbei, in dem der bekannte Chansonnier Charles Aznavour seine letzte Ruhestätte gefunden hat. 

Der anschließende Besuch der heiligen Messe war ebenfalls für viele selbstverständlich. Hier wurde besonders des verstorbenen Bürgermeisters Gottfried Busch mit einer Fürbitte gedacht, dessen Todestag sich an diesem Tag zum achten Mal jährte.  

Nach einer „Shoppingtour“ auf dem örtlichen „Marché“ und einem Abschiedstrunk mit leckerem Fingerfood im Saal „Boléro“ ging es wohl gesättigt und voller bleibender Eindrücke auf die Heimreise.

(Birgit Müller-Leersch, Vorsitzende)